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21

Montag, 14. Februar 2005, 22:05

Wenn du das Foto direkt posten könntest...ich glaube die wenigsten haben hier nen Account auf dem Board deines Freundes... :EYE:

22

Montag, 14. Februar 2005, 22:10

Das Foto ist der Witz, deshalb sollte das nicht gleich als Vorschau zu sehen sein. Aber jetzt hab ich es so, dass es stimmt...

23

Montag, 14. Februar 2005, 22:47

Au mann...

Riewedibbel

Lieutenant Colonel

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24

Dienstag, 15. Februar 2005, 16:55

meine Fresse. Den kannst du kaufen. Der ist wirklich wie neu aber kein Garagenwagen....!
mensch bin ich fleißig am studieren....! :-)

Scoutter

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25

Mittwoch, 16. Februar 2005, 18:07

Ich glaube, das dieser Wagen mehr an Transport gekostet hat wie an Fahrtkosten. Und ausserdem: Welcher Depp wohnt schon auf so einer kleinen Drecksinsel?

(Sorry, musste aber sein)
"Ich bin zwar blind, aber nicht blöd."

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26

Sonntag, 15. Mai 2005, 11:24

Lektionen des Lebens


Lektion Nr. 1

Ein Mann betritt die Dusche gerade in dem Augenblick als seine Frau aus der Dusche steigt. Es läutet und nach einer kurzen Diskussion darüber, wer denn nun zur Tür geht, gibt die Frau nach, hüllt sich in ein Handtuch, läuft die Stiege hinunter und öffnet die Haustür: Es ist Kurt, ein Bekannter ihres Mannes und bevor sie noch grüßen kann sagt er: "Ich gebe Dir sofort 300 Euro wenn du dein Handtuch fallen lässt". Ein bisschen verwundert überlegt sie kurz, knotet aber das Handtuch auf und steht nackt vor Kurt. Er sieht sie an, gibt ihr dann 3 Hunderter und sagt: "Wow, ich geb' Dir noch 500 für ein Quickie im Hausflur." Zuerst verdutzt, dann aber auch erregt von der Situation und der Aussicht, sich zwischendurch etwas Schönes kaufen zu können, willigt Sie nach kurzer Bedenkzeit ein. Noch verwirrt von diesem Vorfall, aber auch froh über das kleine Vermögen, das sie in kaum 2 Minuten gemacht hat, geht sie anschließend wieder hinauf ins Badezimmer. Ihr Mann, noch unter der Dusche, fragt:
"Wer war es denn?"
"Dein Kumpel Kurt." antwortet sie.
Ihr Mann: "Super, hat er dir die 800 Euro gegeben, die er mir schuldet?"

Moral der Lektion Nr. 1:
Tauschen sie Informationen rasch aus, wenn sie im Team arbeiten, sie könnten wichtig für die Entscheidungsfindung sein. Sie vermeiden so Missverständnisse und schlechtes Auftreten nach außen hin.


Lektion Nr. 2

Am Lenkrad seines Autos auf dem Weg zum Kloster begegnet ein Priester einer Nonne, die zu Fuß unterwegs ist. Er bleibt stehen und fragt sie, ob sie bis zum Kloster mitfahren möchte. Sie bejaht, steigt ins Auto und als sie die Beine überkreuzt, kommt deren Schönheit zum Vorschein. Der Priester kann nicht anders als ihre Beine anzusehen und verliert für einen kurzen Moment die Kontrolle über sein Auto. Nachdem er das Auto wieder unter Kontrolle hat, legt er plötzlich die rechte Hand auf den Schenkel der Nonne. Sie sieht ihn an und sagt: "Vater, erinnern sie sich an Psalm 129?". Beschämt zieht er schnell seine Hand zurück und überschlägt sich mit Entschuldigungen. Ein bisschen später, die Versuchung ist einfach zu groß, profitiert er von einem Gangwechsel und berührt erneut den Schenkel der Nonne, worauf diese wieder dieselbe Frage stellt: "Vater, erinnern Sie sich an Psalm 129?". Wieder wird er rot und zieht stotternd seine Hand zurück: "Tut mir leid, Schwester, aber das Fleisch ist schwach". Im Kloster angekommen steigt die Nonne wortlos aus dem Auto und wirft ihm einen eindeutigen Blick zu. Der Priester eilt sofort zur ersten Bibel die er finden kann und schlägt Psalm 129 auf: "Gehet vorwärts, suchet höher, dort werdet ihr Herrlichkeit erlangen".

Moral der Lektion Nr. 2:
Seien Sie in ihrem Aufgabengebiet immer gut informiert, sonst kann es sein, dass sie gute Gelegenheiten verpassen.


Lektion Nr. 3
Ein Vertreter, eine Chefsekretärin und ein Personalchef gehen mittags aus dem Büro in Richtung eines kleinen Restaurants und finden auf einer Sitzbank eine alte Öllampe. Sie reiben an der Öllampe und wirklich entsteigt ihr ein Geist: "Normalerweise gewähre ich 3 Wünsche, aber da ihr zu dritt seid, hat jeder einen Wunsch frei! Die Chefsekretärin drängt sich vor und gestikuliert wild: "Ich zuerst! Ich! Ich möchte auf einem herrlich schönen Strand auf den Bahamas sein, der Urlaub soll nie enden, keine einzige Sorge soll mir mein schönes Leben vermasseln". Und hopp - verschwindet die Chefsekretärin. Der Vertreter will nun an die Reihe kommen: "Ich! Jetzt, ich! Ich will mit der Frau meiner Träume an einem Strand in Tahiti eine Pina Colada schlürfen!". Und hopp - verschwindet der Vertreter. "Nun kommst du dran" sagt der Geist zum Personlalchef. "Ich will, dass die beiden nach dem Mittagessen wieder im Büro sind", sagt dieser.

Moral der Lektion Nr. 3:
Lassen Sie jemanden der Ihnen höhergestellt ist immer zuerst sprechen!
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27

Sonntag, 19. Juni 2005, 14:16

Bei einer Computermesse letztens (auf der ComDex) hat Bill Gates die Computerindustrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht:



"Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte, wie die Computerindustrie, dann würde wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden."



Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:

-------------------------------------------------------------------



Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:



Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.



Jedesmal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müßte man ein neues Auto kaufen.



Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.



Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müßte dann den Motor erneut installieren.



Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft 'Car95' oder 'CarNT'. Aber dann müßte man jeden Sitz einzeln bezahlen.



Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.



Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampe für Temperatur und Batterie würden durch eine 'Genereller Auto-Fehler' Warnlampe ersetzt.



Neue Sitze würden erfordern, daß alle dieselbe Gesäßgröße haben.



Das Airbag-System würde fragen "Sind Sie sicher?" bevor es auslöst.



Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müßte man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.



General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüberhinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.



Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müßten alle Autofahrer das Fahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.



Man müßte den 'Start'-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

28

Sonntag, 28. August 2005, 10:35

Im Eintrag "Soldatenjargon" in Wikipedia habe ich folgenden Eintrag gefunden...

Unter Worterklärungen, "S":

Spindwürfeln
drehen eines geschlossenen, gefüllten Spinds um eine Raumachse, wobei durch die Einwirkung der Gravitation der Inhalt des Spinds durcheinandergebracht und eventuell auch beschädigt wird. Diese (im allgemeinen von mehreren Personen gemeinsam) durchgeführte Maßnahme gilt als Ausdruck der Antipathie jener Person gegenüber, die Besitzer des Spindinhalts ist - insbesondere, wenn sich diese Person im Spind befindet.
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29

Sonntag, 28. August 2005, 16:11

wow, cool

30

Freitag, 2. September 2005, 20:11

Wieder mal was von diesem lustigen Autor der langen Texte... :]


Liebes Tagebuch........


Zu meinem 39. Geburtstag hat mir mein Heinz eine Woche mit einem persönlichen Trainer geschenkt. Dabei bin ich ja noch Top in Form! Ich habe mit dem Fitnesscenter telefoniert und einen Termin mit meinem persönlichen Trainer gebucht.

Ich habe mich für Paulo entschieden, der, neben der Tätigkeit als persönlicher Trainer, Leiter des Spinning-Kurses ist und auch Modell steht für Bademoden. Er ist auch der Grund dafür, weshalb ich dies hier schreibe, denn er hat mich gebeten, ein Tagebuch zu schreiben, damit ich meine Fortschritte besser verfolgen kann.

Montag geht es also los...

Montag:

Ich bin um 06:00 aufgestanden. Das war schon ein bischen schwer, so früh aufzustehen. Aber als ich beim Fitnesscenter angekommen war, wurde es sehr viel leichter:

Paulo ist phantastisch!!!

Er ist schwarzhaarig, hat wunderschöne blaue Augen und ein gewinnendes Lächeln. Wir begannen mit einem Rundgang auf der Anlage. Paulo zeigte mir die Geräte und das erste, was ich machen durfte, war, auf dem Laufband laufen. Nach 5 Minuten nahm er meinen Puls und machte einen unruhigen Eindruck, weil dieser zu hoch war. Was er nicht begriffen hatte, war, das ich ja nur seinetwegen einen solchen Puls hatte. Immerhin stand er ja ganz in meiner nähe mit seinem hautengen Outfit.
Sonst bin ich ja in Top-Form.
Danach machten wir Rumpfbeugen und Paulo feuerte mich immer wieder zu Höchstleistungen an, obwohl mir mein Bauch vom Einziehen schon seit unserem Treffen an der Rezeption weh tat.
Nach unserer Trainingseinheit schaute ich ihm noch bei seinem Spinning-Kurszu und genoss die kraftvollen Bewegungen. Ich finde, er macht diesen Job genau so gut wie den mit mir.

Dies wird eine phantastische Woche werden.


Dienstag:

Ich brauchte heute morgen 2 Kannen Kaffe, um aus dem Bett zu kommen, aber dann war ich endlich aus der Tür und auf dem Weg zum Fitnesscenter. Paulo zwang mich, auf dem Rücken liegend eine schwere Eisenstange in die Luft zu heben, dann legte er auch noch Gewichte drauf. Auf dem Laufband fühlten sich meine Beine wie Spaghetti an, aber ich schaffte einen ganzen Kilometer. Das Lächeln, welches ich dann von ihm geschenkt bekam, wog aber alle Mühen wieder auf! Ich fühle mich toll!

Dies ist der zweite Tag in meinem neuen Leben.


Mittwoch:

Ich habe heute morgen versucht, die Zähne zu putzen, aber das geht nur, wenn ich mit dem Kopf auf der Zahnbürste liege und den Mund hin und her bewege. Ich glaube, ich habe mir einen Muskelriss in den Brustmuskeln zugezogen. Ich konnte auch Auto fahren, wenn es gerade aus ging und ich nicht lenken oder bremsen musste. Heute habe ich auf dem Behindertenparkplatz der Anlage geparkt.
Paulo war heute etwas unsensibel und behauptete, dass meine Schreie die anderen Trainierendenstören würde. Ich habe entdeckt, dass seine Stimme etwas zu forsch ist für solche frühen Trainingseinheiten, und wenn er schreit, bekommt seine Stimme so einen nervigen nasalen Ton. Ich bekam Schmerzen in der Brust, als ich wieder auf das Laufband sollte und musste daher auf den Stepper gehen. Wer zum Teufel erfindet ein Gerät, welches eine Bewegung simuliert, die seit der Erfindung des Aufzuges überflüssig geworden ist?!
Paulo sagte irgendwas davon, dass es mir helfen würde, in Form zu kommen und meine Lebensqualität steigern solle.

Der labert auch sonst weil Mist.


Donnerstag:

Paulo wartete mit seinen Vampirzähnen und einer Miene, die ein Lächeln darstellen sollte, aber seine schmalen Lippen sagten alles. Dabei konnte ich nichts dafür, dass ich eine halbe Stunde verspätet war, immerhin habe ich 20 Minuten dafür gebraucht, mir die Schuhe zuzuknoten. Paulo zwang mich, mit Hanteln zu trainieren. Als er mal wegschaute, nutze ich die Chance und versteckte mich in der Damengarderobe. Er schickte Martina, um mich wieder rauszuholen. Zur Strafe setzte er mich auf die Rudermaschine.

Ich habe sie versenkt.


Freitag:

Ich hasse diesen blöden Kerl!!! Denn Paulo ist das widerwärtigste Wesen, welches jemals- jemals- das Licht der Welt erblickt hat!!!
Er ist ein durchgeknallter unerotischer kleiner Fitnesstrottel. Wenn ich auch nur irgendeinen Teil meines Körpers ohne diese furchtbaren Schmerzen bewegen könnte, ich würde ihn damit erschlagen! Paulo wollte, dass ich mit meinem Triceps arbeite. ICH HABE KEINEN TRICEPS!!!!!!
Und wenn er keine Dellen in seinem Fussboden haben will, dann darf er mir auch keine Hantel geben oder andere Gegenstände, die schwerer sind als ein Sandwich.
(Ich bin überzeugt, dass er das auf der Sadistenhochschule gelernt hat- er hat bestimmt mit Auszeichnung den Kurs “Zufügen von Schmerzen” abgeschlossen).
Das Laufband hat mich abgeworfen und ich bin auf einem Ernährungsberater gelandet.
Ich wünschte mir, es wäre jemand weicheres gewesen.


Samstag:

Paulo hinterliess heute eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter, mit dieser ekligen, forschen und nasalen Stimme. Er wunderte sich, warum ich nicht gekommen bin. Als ich seine Stimme hörte, hätte ich ja am liebsten den Anrufbeantworter mit dem erstbesten Gegenstand zerschlagen. Aber ich habe nicht einmal die Kraft, die Tasten auf der Fernsehbedienung zu drücken. Ich habe ein finnisches Fernsehprogramm angeschaut, elf stunden lang!


Sonntag:

Ich bin mit dem Rotkreuzfahrer zur Kirche gefahren und habe Gott dafür gedankt, dass diese Woche vorbei ist. Ich habe auch dafür gebetet, dass mein Mann mir im nächsten Jahr ein lustigeres Geschenk macht.

EINE WURZELBEHANDLUNG ZUM BEISPIEL, ODER EINE DARMSPIEGELUNG.

31

Freitag, 2. September 2005, 20:17

...und gleich nochwas:

Ein paar wirklich lustige Kontaktanzeigen:

Spassvogel (19) sucht verständnisvolle Partnerin, die es mag, Wasser über den Kopf zu kriegen, Spinnen im Bett zu finden und an Türklinken zu fassen, die unter Starkstrom stehen. Muss mehr Humor haben als meine letzten 27 Freundinnen! Chiffre 92378

Attraktiv, wohlhabend, intelligent, geistreich, sportlich, elegant, sensibel, humorvoll, welterfahren und erfolgreich ... bin ich NICHT. Aber schreibt mir ruhig!
Chiffre 722201

Mediziner sucht Mädchen mit innerer Schönheit. Röntgenbilder bitte an
Chiffre 28934

SIE, lebhaft (nicht still), schlank (nicht dick), brünett (nicht blond) sucht ruhigen (nicht lauten) Mann (nicht Frau) für gemeinsame (nicht alleinige) Abendstunden (nicht am Tag). Kennwort "Eva" (nicht Adam).
Chiffre 27883 (nicht 27884)

Puffi-muffi-Schnuckelbärchen sucht zuckersüsses Hutzimutzi, das ganz kille-kille-schmuselieb zu ihm ist...und dafür sorgt, dass er endlich wieder vernünftig redet!
Chiffre 422617

Chronischer Lügner (190, sportlich, Magnum-Typ) sucht gutaussehendes Mädchen für Reise zu seiner Zehn-Millionen-Villa in St. Tropez.
Chiffre 677389

Verfassungsschutz-Beamter möchte nette Freundin kennenlernen. Bitte keine Adressen, Körpermasse oder Fotos schicken, haben wir alles hier im Computer gespeichert!
Chiffre 906090

Ich habe die Figur von Bo Derek, die Oberweite von Dolly Dollar, den Sex von Tina Turner. Und ausserdem bin ich ein Mann.
Chiffre 77628

Ich bin eine Mischung aus Albert Einstein und Arnold Schwarzenegger. Vom Schwarzenegger das Gehirn und vom Einstein die Figur.
Chiffre 65825

Mensch mit Gedächtnisschwund. Ich weiss nicht mehr, wer ich bin...und auch nicht, was für einen Partner ich suche. Und die Chiffre-Nr. habe ich auch vergessen.

Unternehmer mit Knoblauch-Fabrik und Stinktier-Züchtung sucht Lebensgefährtin mit Dauerschnupf.

Schüchterner Typ, sucht
Chiffre 0815

Psychoanalitiker sucht Frau, die ihn versteht.
Chiffre 613675

Auch Idioten brauchen Liebe! Wenn du also jemand bist, der ständig zu tanken vergisst, andern Leuten Getränke über die Klamotten schüttest und immer erst ins Kino kommst, wenn der Film schon eine Stunde läuft...dann haben wir bereits drei Dinge gemeinsam! Lass uns herausfinden, worin wir NOCH komplette Nieten sind!
Chiffre 42155

Bin hoffnungslos pleite und schulde jedem Geld. Falls Sie nicht zu meinen Gläubigern gehören oder beim Finanzamt arbeiten, würde ich Sie gerne kennenlernen. Bitte Rückporto beilegen.
Chiffre 87312

Fraknor, der Kriegsfürst des Planeten Zambo, sucht Göttin der Vierten Dimension, um mit ihr gemeinsam den Thron der Yugurtha-Galaxis zu besteigen. Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften.
Chiffre 9024

Unscheinbarer Typ mit Akne sucht Freundin. Ich weiss, das gibt nicht viel her, aber ich wette, das ist die einzige wirklich ehrliche Anzeige auf dieser Seite!
Chiffre 322144

90 jährige hat nur noch wenige Wochen zu leben. Welcher junge Mann verschönt mir die letzten Tage und erbt dafür mein Millionenvermögen?
Chiffre (Bereits vergeben. Der Verantwortliche Redakteur)

Orgel zu verkaufen. Ja ... ich weiss, das ist keine Kontaktanzeige. Aber in der Spalte "Zu verkaufen" habe ich nie eine Antwort gekriegt! Und ausserdem: Wenn du hier keinen passenden Partner gefunden hast...wer weiss, vielleicht versuchst du's statt dessen mal mit einer netten Orgel.

32

Sonntag, 4. September 2005, 11:57

FUNKSPRUCH ZWISCHEN GALIZIERN UND AMERIKANERN:

Galizier:

(Geräusch im Hintergrund) ....... Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern
sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden
.....Sie fahren direkt auf uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen .......


Amerikaner:

(Geräusch im Hintergrund)......Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach
Norden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.


Galizier:

Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach
Süden um eine Kollision zu vermeiden.


Amerikaner:

(eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der Kapitän eines Schiffes
der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika zu ihnen. Wir beharren
darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine
Kollision zu vermeiden.


Galizier:

Dies sehen wir weder als machbar noch erforderlich an, wir empfehlen ihnen
ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.


Amerikaner:

(stark erregter befehlerischer Ton) HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES
HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS "USS LINCOLN" VON DER MARINE DER
VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER
NORDAMERIKANISCHEN FLOTTE. UNS GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS
ZERSTÖRER,
FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE DIE UNS JEDERZEIT
UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN
MILITÄRMANÖVER VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAQ
AUCH
DURCHZUFÜHREN.

ICH RATE IHNEN NICHT ..... ICH BEFEHLE IHNEN IHREN KURS UM 15 GRAD NACH
NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN HALTEN SO SEHEN WIR UNS
GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND UM DIE
SICHERHEIT DIESES FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN
STREITMACHT ZU GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES,
MITGLIED DER NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ...... BITTE
GEHORCHEN SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG !!!!!!!!!


Galizier:

Hier spricht Juan Manuel Salas Alcántara. Wir sind zwei Personen. Uns
geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den Kanaren,
der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender Cadena Dial von
la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir fahren nirgendwo hin, da
wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir befinden uns im Leuchtturm A-853
Finisterra an der Küste von Galizien. Wir haben eine Scheißahnung welche
Stelle wir im Ranking der spanischen Leuchttürme einnehmen. Und sie können
die Schritte einleiten, die sie für notwendig halten und auf die sie geil
sind, um die Sicherheit ihres Scheiß-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal
er gleich gegen die Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem
Grund müssen wir darauf beharren und möchten es ihnen nochmals ans Herz
legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für sie und ihre
Leute ist, nämlich ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine
Kollision zu vermeiden .......

33

Montag, 5. September 2005, 16:34

Das ist die wohl beste Anwaltsgeschichte des Jahres, und wohl auch des Jahrzehnts!


Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen Wettbewerb der
Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:

In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und
sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann, unter anderem, gegen
Feuerschaden.

Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf, und
forderte dann die Versicherung auf (die erste Prämienzahlung war noch
nicht einmal erbracht), den Schaden zu ersetzen.
In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt auf, dass die Zigarren durch
eine Serie kleiner Feuerschäden vernichtet worden seien.

Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der einleuchtenden
Argumentation, dass er die Zigarren bestimmungsgemäß ver(b)raucht habe.
Der Rechtsanwalt klagte... und gewann!

Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch
unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien, und
Haftungsausschlüsse nicht beständen. Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und
unterschrieben habe. Statt ein langes und teueres Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte
die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen "Feuerschäden" verloren
hatte.

Jetzt kommt's!!!

Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er
auf deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor
Gericht, wurde er wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten
Eigentums zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000
US-Dollar Geldstrafe verurteilt. <a href="http://www.p2pworld.to/showthread.php?p=974381#" onclick="return reputation(974381)"> [/url]

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34

Montag, 5. September 2005, 21:09

Das kann sich noch echte Rechtsprechung nennen!!!! :]
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35

Samstag, 17. September 2005, 12:46

Gourmet-Rezept für Truthahn mit Wiskey

Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilogramm (für 6 Personen) und eine Flasche Wiskey. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen.

Truthahn salzen, Pfeffern, mit Speckstreifen belegen, schnüren und etwas Olivenöl hinzugeben. Ofen auf 200 ° Grad einstellen. Dann ein Glas Wiskey auf gutes Gelingen trinken. Anschließend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben. Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Wiskey ein und trinke nochmals auf gutes Gelingen.
Nach 20 Minuten das Thermostat auf 250 ° Grad stellen, damit es ordentlich brummt. Danach schenkt man sich drei Wiskey ein.
Nach ner halm Schdunde öffnen, wenden un den Braten überwachn, Die Fisskieflasche nehm unn sich einn hinner de Bindse kippn.
Nach 'ner albernen Schdunnnde langsam zzum Ofen hinschlenderen unn die Trute rumwnden.
Drauf achtn, mer sich nich die Hand verbrenn an der Schaiss-Ohfndür. Sich waidere ffpnff odda siebn Wixki innem Glas sich unn dann unn so.
D'Drute drrai Sinn'nt (iss auch egal!) waiderbraan unn all ?ehn Minud'n pinkeln.
Wenn üerntwi möchlisch, ßumm Trathuhn hinkrieschn unn den Ohwn aus'm Viech ziehn.

Nochmal n Schlugg geneeming unn anschliessn wida fäsuchn, das Biest raussugrieng. Den fedammt'n Vorel vom Bodn aufflesen un auff'ner Bladde hinrichtn. Auffbasse, dass d nich ausrutschn auff'm schaißfettichn Küchnbodn. Wenn s sich droßdem nich fameidn läss, fesuhn wida aufßuschichtnodersohahaidallesjaeeehscheißeg aal!!!!
Bissnschlafn.

36

Samstag, 24. September 2005, 16:12

Die Arche

Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hatte.

Er sprach zu Noah: „Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken.“

Noah stöhnte auf, musste das denn schon wieder sein? 40 Tage Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte.

Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche. „Noah!“ rief der Herr, „Noah, wo ist die Arche?“ Noah blicket zum Himmel und sprach: „Herr sei mir gnädig!“ Gott fragte abermals: „Wo ist die Arche, Noah?“

Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: „ Herr, was hast du mir angetan? Als Erstes beantragte ich beim Landratsamt eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffbau wollten sie nicht glauben.

Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen. Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme. Im Moment geht es um die Frage, ob die Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf einen Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen.

Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen und zwar viel mehr, als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle.

Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könne ich nicht rechnen.

Dann rief mich noch ein anderer Beamter an dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne; allerdings müsste der Antrag achtfach in drei Amtsprachen eingereicht werden.

Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag – mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.

Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen – unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein.

Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das notwendige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute verlangen? Wie soll ich das bezahlen?

Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, die Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthalts bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung.

Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält.

Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen Tierschutztransportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 der Formulare und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll. Und wusstest du, dass z. B. geweihtragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen?

Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia caliconica – du weißt schon, die Schopfwachteln – und den Lethamus discolor versteckt? Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können.

Dir ist natürlich bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen strikt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten.

Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf.

Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging das doch auch! Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten. Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.

Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung, die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor.

Ich komme nicht weiter, Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?“

Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. „Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?“

Da sprach der Herr: „Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!“

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Montag, 26. September 2005, 23:34

Wie Man Katzen Eine Tablette Verabreicht!

1. Heb die Katze hoch und leg sie wie ein Baby in deinen Arm. Lege Daumen und Zeigefinger der rechten Hand auf beide Seiten ihres Mauls und drück sie sanft auf ihre Wangen, während du die Tablette in der rechten Hand hältst. Wenn sie das Maul öffnet, laß die Tablette hineinfallen. Laß sie das Maul schließen und die Tablette schlucken.

2. Sammle die Tablette vom Boden und die Katze hinter dem Sofa wieder ein. Lege die Katze in deinen linken Arm und wiederhole Schritt 1.

3. Hole die Katze aus dem Schlafzimmer und wirf die matschige Tablette weg.

4. Nimm eine frische Tablette aus der Schachtel. Lege die Katze in deinen linken Arm und halte ihre Hinterpfoten mit der linken Hand fest. Stemme ihren Kiefer auf und schiebe die Tablette mit dem rechten Zeigefinger so weit wie möglich in ihren Rachen. Halte ihr das Maul zu und zähle langsam bis zehn.

5. Hole die Tablette aus dem Goldfischglas und die Katze vom Kasten herunter. Ruf deinen Partner.

6. Knie dich auf den Boden wobei du die Katze fest zwischen deinen Knien einklemmst. Halte ihre Vorder- und Hinterpfoten fest. Ignoriere das dumpfe Knurren der Katze. Bitte deinen Partner, den Kopf mit einer Hand festzuhalten, und der Katze ein Holzlineal ins Maul zu schieben. Laß die Tablette das Lineal hinunterrutschen und massiere den Hals der Katze um einen Schluckreflex auszulösen.

7. Hole die Katze von der Vorhangstange und eine neue Tablette aus der Verpackung. Notiere dir, bei Gelegenheit ein neues Lineal zu kaufen und die Vorhänge zu reparieren. Kehre sorgfältig alle Scherben der Hummel-Figuren vor dem Kamin zusammen und leg sie beiseite um sie später zu kleben.

8. Wickle die Katze in ein großes Handtuch und bitte deinen Partner, sich flach auf die Katze zu legen, während der Kopf gerade unter seiner Armbeuge hervorschaut. Steck die Tablette in einen Strohhalm. Heble ihren Kiefer mit einem Bleistift auseinander und blas die Tablette mit dem Strohhalm in ihr Maul.

9. Sieh auf dem Beipackzettel nach, ob die Tabletten für Menschen schädlich sind. Trink ein Glas Wasser um den bitteren Geschmack aus dem Mund zu bekommen. Verarzte den Unterarm deines Partners und wasche das Blut mit kaltem Wasser und Seife aus dem Teppich.

10. Hole die Katze aus dem Schuppen des Nachbarn. Nimm eine neue Tablette. Steck die Katze in den Kasten und schließe die Türe so daß der Hals eingeklemmt ist und nur der Kopf herausschaut. Heble das Maul mit einem Löffel auf und schieß die Tablette mit einem Gummiband in ihren Hals.

11. Hol den Schraubenzieher aus der Garage und schraube die Kastentüren wieder an. Lege kalte Umschläge auf deine Wange und sieh nach, wann deine letzte Tetanus-Impfung war. Wirf das T-Shirt weg und hol dir ein neues aus dem Schlafzimmer.

12. Ruf die Feuerwehr um die Katze vom Baum gegenüber zu holen. Entschuldige dich bei dem Nachbarn, der in den Zaun gefahren ist, als er der Katze ausweichen wollte. Nimm die letzte Tablette aus der Verpackung.

13. Binde die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit einer Schnur zusammen und befestige sie am Tischbein des Esstisches. . Suche im Schuppen nach dicken Gartenhandschuhen und öffne dann das Maul der Katze mit einem Kleiderbügel. Schiebe erst die Tablette und dann ein großes Stück Filetsteak in ihr Maul. Halte den Kopf senkrecht und schütte ein Glas Wasser in ihre Kehle um die Tablette hinunterzuspülen.

14. Bitte deinen Partner, dich in die Notaufnahme zu fahren. Sitze still, während der Arzt deine Finger und deinen Unterarm näht und die Überreste der Tablette aus deinem rechten Auge entfernt. Bleib am Heimweg bei einem Möbelhaus stehen um einen neuen Esstisch zu bestellen.

15. Ruf im Tierheim an und bitte sie, ein neues Zuhause für deine Katze zu finden. Frag bei der Tierhandlung ums Eck nach, ob sie Hamster haben.

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Sonntag, 30. Oktober 2005, 12:32

Wahre Begebenheiten aus einem Call-Center

(HL = HelpLine, DAU = Dümmster Anzunehmender User)



HL: Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
DAU: (sehr aufgeregt) Liebe Hotline, ich habe das Internet gelöscht!!
HL: (verkneift sich das Lachen, antwortet sehr bestimmt.) Ach, Sie waren das?
DAU: (verzweifelt) Was soll ich denn nur tun?
HL: Keine Sorge, ich schicke Ihnen ein Backup.

DAU: Guten Tag, ich da ein Problem mit der Installation und dem Internetzugang, aber gestern ging es noch!
HL: Was klappt denn nicht ??
DAU: Der Rechner sagt, die Festplatte ist voll bei der Installation
HL: Sie haben also deinstalliert und wollen neu installieren.
DAU: Nein, ich habe nicht deinstalliert!
HL: *Denkt sich egal, also neu installieren, aber alte Daten will er sicher behalten* - Wollen sie noch Daten aus ihrer älteren Version behalten für die Neue?
DAU: Ja, wenn das möglich ist!
HL: Sicher, also Arbeitsplatz ... Festplatte C: ... AOL5.0 ...*es dauert ... und dauert ...*
HL: Hallo sind sie noch da??
DAU: Ja sicher, ich bin mir nur nicht sicher, welchen AOL Ordner ich nehmen soll!
HL: Da ist nur einer !
DAU: Das stimmt so nicht, ich sehe mindestens 1 ... 2 ...3 ... 10 ...14 ...18
HL: STOP !!! Warum haben sie soviele AOL-Installationen auf ihrem Rechner???
DAU: Das weiß ich nicht *wird ärgerlich*
HL: *Ahnt grauenvolles* Was machen Sie, um ins Internet zu kommen??
DAU: Ich lege die AOL CD ein und installiere meinen Internetzugang, was denn sonst?

DAU: Ich bin Rentner und hab mir auf Anraten meines Enkels ne Flate-Rate gekauft.
HL: Schön, dass Sie sich für uns entschieden haben, aber warum rufen Sie an?
DAU: Ich will mich beschweren!
HL: Was gibt es denn für Schwierigkeiten?
DAU: Es kann doch nicht sein, dass sich das Internet nur alle 24 Stunden ändert und ich dafür soviel Geld bezahle!
HL: Was sehen Sie denn so im Internet?
DAU: Na, Ihre Startseite - und die ändert sich nur alle 24 Stunden mit den Nachrichten - da kann ich mir doch besser eine Zeitung kaufen.
HL: *AAAARGHHHHHHHH* Geben Sie mal bei "Adresse" zum Beispiel "http://www.wdr.de" ein.
DAU: ... Wow, da tut sich was... toll es gibt also 2 Seiten im Internet?
HL: *?*

DAU: Mein Monitor geht nicht.
HL: Ist er eingeschaltet?
DAU: Natürlich.
HL: Schalten sie ihn mal aus.
DAU: Jetzt geht er!

HL: ...technischer Service. Was darf ich für Sie tun?
DAU: Ich habe mir heute im Supermarkt einen ihrer Drucker gekauft, und der soll jetzt diese schönen Blumenbilder machen. Aber da tut sich nix.
HL: Also, das Gerät hat jetzt Strom und ist auch richtig angeschlossen?
DAU: Ja ... Strom ist angeschlossen.
HL: Prüfen Sie bitte, ob die Druckerleitung richtig mit dem Rechner verbunden ist.
DAU: Wie mit dem Rechner?
HL: Die Druckerleitung sollte zunächst auf LPT1 angschlossen sein.
DAU: Steht hier nichts von. Kann ich nicht finden.
HL: Probieren Sie einfach mal, wo er passen könnte.
DAU: Nirgends.
HL: Was für ein System haben Sie? Betreiben Sie vielleicht einen MAC, für den gegebenfalls ein LocalTalk-Anschluss zu Verfügung stehen muss?
DAU: Wo würde das denn stehen?
HL: Auf dem Rechner. Unter Umständen sehen sie dort einen angebissenen Apfel unterhalb des Bildschirms.
DAU: Hmm ... da steht nur Blaupunkt.
HL: Entschuldigung, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meine den Bildschirm Ihres Computers.
DAU: Ich habe doch gar keinen Computer...

DAU: Ich hab meine KFZ-Versicherungs-Rechnung bekommen. Wieso hab ich denn seit 2000 Schadenfreiheitsklasse "SF4", wenn ich im Jahr 1999 "SF10" hatte?
HL: Sie hatten einen Schaden verursacht.
DAU: Nein.
HL *schaut in der EDV nach* ... Nach meinen Informationen war am xx.xx.1999 ein Haftpflichtschaden.
DAU: Dann rede ich jetzt mal mit meinem Sohn. Davon weiß ich nämlich nichts.

DAU: Ich habe dieses Programm aus dem Internet heruntergeladen, habe aber festgestellt, dass ich es gar nicht brauche. Kann ich es irgendwie zurückgeben?
HL: *sprachlos*

HL: Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
DAU: Also ich möchte mich über Ihr Netz beschweren, da geht ja nix!
HL: Was haben Sie denn für ein Problem?
DAU: also ich habe jetzt seit drei Tagen ein Handy von Ihnen und es kann mich keiner anrufen!
HL: Was hören denn die Teilnehmer, die Sie anrufen möchten?
DAU: "Dieser Teinehmer ist nicht zu erreichen."
HL: In welchem Netz sind Sie denn eingebucht?
DAU: Wie, Netz?
HL: Was steht denn auf dem Display?
DAU: Was für ein Display?
HL: Das "Fenster" an Ihrem Handy...
DAU: Nichts!
HL: Gar nichts?
DAU: Nein, nichts!
HL: Haben sie es angeschaltet?
DAU: Ach, muss man das anschalten? ...

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Freitag, 4. November 2005, 14:17

Briefwechsel



Lieber Gatte,


ich schreibe Dir diesen Brief, um Dir mitzuteilen, dass ich Dich jetzt
endgültig verlasse. Ich war Dir sieben Jahre lang eine gute Frau und habe
nie etwas davon gehabt.

Die letzten zwei Wochen waren die Hölle. Heute hat mich nun Dein Chef
angerufen, um mir zu sagen, dass Du heute gekündigt hast - das war der
Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Letzte Woche bist Du heimgekommen und hast nicht einmal bemerkt, dass ich beim Friseur und bei der Maniküre war, Dein Lieblingsessen gekocht hatte und sogar ein nagelneues Negligee anhatte. Du bist heimgekommen, hast alles in zwei Minuten heruntergeschlungen und bist sofort schlafen gegangen, nachdem Du Dir noch das Spiel angeschaut hast.

Du sagst mir nicht mehr, dass Du mich liebst, Du berührst mich nicht mehr, gar nichts tust Du. Entweder gehst Du fremd, oder Du liebst mich nicht mehr, wie auch immer, ich bin jetzt weg.


P.S.: Falls Du mich suchen solltest, lass es besser bleiben. Dein BRUDER und ich ziehen zusammen nach Bielefeld. Schönes Leben noch!




___________________________________




Liebe Exfrau,


nichts hätte mir den Tag ähnlich versüßen können wie Dein Brief. Es stimmt, wir sind nun schon seit sieben Jahren verheiratet, obwohl Du ja nun wirklich alles andere als eine gute Frau warst. Ich schau' mir so viel Sport im Fernsehen an, um Dein ständiges Gemoze auszublenden. Schade, dass es nicht klappt.

Ich habe sehr wohl gemerkt, dass Du Dir letzte Woche alle Haare hast
abschneiden lassen; das Erste, was mir in den Sinn kam, war: "Du schaust ja aus wie ein Kerl!" Meine Mutter hat mich dazu erzogen, lieber gar nicht zu sagen, wenn man nichts Schmeichelhaftes sagen kann. Als Du "mein" Lieblingsessen gekocht hast, musst Du mich wohl mit meinem BRUDER verwechselt haben ? ich esse nämlich seit sieben Jahren kein Schweinefleisch mehr.

Ich bin schlafen gegangen, als Du das neue Negligee anhattest, weil das
Preisschild noch dranhing. Ich hoffte, dass es nur ein Zufall war, dass mein Bruder gerade 50EUR von mir geborgt hatte und das Ding 49,99 gekostet hat.

Trotz alledem habe ich Dich aber immer noch geliebt und gedacht, dass sich alles zum Guten wenden würde. Als ich herausfand, dass ich 10 Millionen im Lotto gewonnen habe, habe ich gekündigt und uns zwei Tickets nach Jamaika gekauft. Aber als ich zuhause ankam, warst Du schon weg.

Wahrscheinlich geschieht alles aus einem bestimmten Grund. Ich hoffe für
Dich, dass Du nun das ausgefüllte Leben lebst, das Du immer haben wolltest.
Mein Anwalt meint, dass Du nach dem Brief, den Du geschrieben hast, keinen Cent von mir siehst. Schau halt, wo Du bleibst.

P.S: Ich weiß ja nicht, ob Du's wusstest, aber mein Bruder Carl war früher
eine Carla. Ich hoffe, das macht Dir nichts aus.


Gezeichnet,

Schweinereich und frei!

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Donnerstag, 10. November 2005, 16:37

Nachdem die große Koalition von 2005 bereits 2006 scheiterte hier ein Interview mit dem Kanzler v. Pierer aus dem Jahr 2010...

Heinrich v. Pierer, der ehemalige Siemens-Chef, hat in den vier Jahren seiner Kanzlerschaft in Deutschland viel erreicht. STERN sprach mit dem Bundeskanzler über seine Erfolge und künftigen Pläne.

STERN: Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Kritiker werfen Ihnen vor, sie seien bei der Sanierung Deutschlands übertrieben brutal vorgegangen.

v.Pierer: Das sehe ich nicht so. Als mich das überparteiliche Bündnis fragte, ob ich Kanzler werden möchte, um Deutschland vor dem Konkurs zu retten, habe ich gleich erklärt, dass ich das Land so sanieren werde wie ich Siemens saniert habe: streng marktwirtschaftlich. Siemens und Deutschland gleichen sich in gewisser Weise: zwei Gemischtwarenläden mit sehr unterschiedlichen Komponenten, die einen leistungsfähig, die anderen weniger. Ich habe nur das gemacht, was ich auch bei Siemens gemacht habe: unproduktive Unternehmensteile abgestoßen.

STERN: Sie sprechen von den neuen Bundesländern ?!

v.Pierer: Nicht von allen. Thüringen und Sachsen haben sich ja als sanierungsfähig erwiesen, die haben wir behalten. Für Mecklenburg-Vorpommern konnten wir nichts mehr tun, Totalverlust. Da kam uns das Angebot der Bush-Administration ganz recht, gegen die Übernahme der Landesschulden und für den symbolischen Kaufpreis von 1 EUR das Land als Atomtestgelände zu kaufen.

STERN: Polen hat Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sogar kostenlos bekommen.

v.Pierer: Richtig. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass sich Polen im Gegenzug verpflichtete, drei Millionen der ärmsten deutschen Rentner dort anzusiedeln.
Von 300 EUR Rente kann in Deutschland keiner leben, aber in Polen wegen der wesentlich geringeren Lebenshaltungskosten. Mit diesem Befreiungsschlag haben wir die Sozialhilfekosten massiv reduziert und den deutschen Kommunen wieder auf die Beine geholfen.

STERN: Den Bundeshaushalt haben Sie durch einen Verkauf der deutschen Schulden an US-Pensionsfonds saniert. Es gab durchaus Kritik daran, dass Sie als Sicherheit die Alpen, den Schwarzwald, den Kölner Dom, die Rüdesheimer Drosselgasse sowie Rothenburg o. d. Tauber und das Münchner Oktoberfest verpfändet haben.

v.Pierer: Verpfändet ist nicht verkauft. Die einheimische Bevölkerung kann diese Liegenschaften weiterhin ungehindert nutzen.

STERN: Bei den Arbeitslosen sind sie einen neuen Weg gegangen...

v.Pierer: ...den am Anfang auch wieder keiner begriffen hat. Erst hieß es, es sei widersinnig, die Arbeitslosenzahl durch Entlassungen senken zu wollen.
Aber das macht jeder Manager, der zu viele Leute hat, die zuviel Geld kosten. Er entlässt sie einfach! Wir haben zwei Millionen Arbeitslose aus der deutschen Staatsbürgerschaft entlassen und aus Deutschland ausgewiesen.

STERN: Wohin ?

v.Pierer: Unterschiedlich. Nicht wenige sind mit einer "Blond Card" als Straßenkehrer in Indien untergekommen. Andere haben sich als Soldaten in diversen afrikanischen Bürgerkriegsländern verpflichtet.

STERN: Auch bei der Landesverteidigung konnten Sie massiv sparen.

v.Pierer: Das stimmt. Sie als Privatmann halten sich ja auch keinen persönlichen Polizisten. Warum sollten wir das als Staat tun ?! Dem Trend zum Outsourcing können sich auch die öffentlichen Einrichtungen nicht entziehen.
Also habe ich die Bundeswehr abgeschafft, die viel zu teuer ist. Im Bedarfsfall kaufen wir uns Sicherheitsleistungen zum Beispiel von US-Söldnerfirmen ein, die zudem auch noch das ganze Kriegsgerät vorrätig halten. So entfallen für uns Lager- und Wartungskosten. Just-in-time-Sicherheit sozusagen.

STERN: Sogar die Politiker haben Sie zu Gunsten der Staatskasse eingespannt.

v.Pierer: Es war schließlich einzusehen, dass solche hochkarätigen Entertainer kostenlos bei Vereinsfesten und Einweihungen auftreten. Seitdem wir Gebühren für die Anwesenheit von Politikern erheben, kommt Geld in die Staatskasse und die Terminflut für die Politiker nimmt ab, so dass sie endlich wieder in ihren Büros arbeiten können, statt bei irgendwelchen Karnickelzüchtern Grußworte zu sprechen. Die Deutschen müssen sich dran gewöhnen, dass es nichts kostenlos gibt, auch nicht Grußworte von Politikern. Roberto Blanco singt bei der Einweihung eines Baumarktes ja auch nicht kostenlos.

STERN: Aber ein Staatssekretär singt doch auch nicht.

v.Pierer: Gegen Aufpreis schon!

STERN: Was sind Ihre nächsten Pläne, Herr Bundeskanzler ?

]v.Pierer: Wir haben noch zirka 2,5 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Ich beabsichtige, durch weitere Entlassungen endlich Vollbeschäftigung herzustellen.
Außerdem müssen wir uns noch stärker auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Ich habe an den Universitäten unsinnige Studienfächer wie Sozialpädagogik streichen und deutsche Kernfächer wie Ingenieurwissenschaften stark ausbauen lassen.

STERN: Durchaus mit Erfolg. Wird Deutschland durch Zukäufe wachsen ?

v.Pierer: Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Wie Sie sicher wissen, befinden wir uns seit einigen Wochen in Verhandlungen mit Frankreich, weil wir das Elsass kaufen wollen. Obwohl wir den Franzosen einen fairen Preis gemacht haben, sträuben sie sich noch. Aber ich glaube nicht, dass sie diesen Kurs noch lange durchhalten können. Schließlich hat es Frankreich im Gegensatz zu Deutschland versäumt, 5 vor 12 mit einem streng marktwirtschaftlichen Kurs das Ruder doch noch herumzureißen. Das hat dazu geführt, dass Paris von marodierenden Afrikanern aus den ehemaligen Kolonien zur Hälfte niedergebrannt wurde und in Marseille jetzt ein islamischer Kalif regiert. Frankreich braucht Geld, es wird uns das Elsass verkaufen. Ich will nicht verhehlen, dass wir auch Interesse an der Champagne und dem Bordelais haben.

STERN: Duce Berlusconi, der Führer des weitgehend bankrotten Italiens, soll Deutschland Südtirol zum Kauf angeboten haben ?

v.Pierer: Das stimmt. Südtirol würde durchaus in unser Produkt-Portfolio passen.
Dort gibt es noch eine ausgeprägte Landwirtschaft und Landwirtschaft gehört zu den deutschen Kernkompetenzen: Der deutsche Bauer erzeugt auf deutscher Scholle deutsche Lebensmittel. Allerdings müssten die Italiener zunächst die Altlasten entsorgen.

STERN: Altlasten ?

v.Pierer: Na, die in Südtirol lebenden Italiener. Die können wir natürlich nicht gebrauchen. Die müsste der Duce zurücknehmen.

STERN: Es gibt Gerüchte, Großbritannien habe Deutschland eine Fusion angeboten.

v.Pierer: Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass Großbritannien wie wir gut am Markt positioniert ist. Eine Fusion könnte durchaus die Fantasie der Anleger wecken. Diese müsste allerdings auf gleicher Augenhöhe erfolgen.
Eine feindliche Übernahme wird es nicht geben.

STERN: Herr Bundeskanzler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

v.Pierer: Gern geschehen. Und vergessen Sie nicht, am Ausgang die Gebühren für das Interview in die Staatskasse einzuzahlen. Ach ja, bevor ich's vergesse:
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