Posts by reatter

    Abteil des Expeditionsleiters, Sonderzug nach San Francisco, 5.April 1911 - Früher Vormittag


    Dave Gibbons sitzt an seinem Reiseschreibtisch, gebeugt über die den Tisch bedeckenden Akten. Im Nebenabteil schnarcht Agent Gephardt und schläft den Schlag der Gerechten. In etwa einer halben Stunde wird der Zug am Umladebahnhof in der Nähe des Pazifikhafenbezirks halten, unzählige Arbeiter werden schweres Gerät aus den Güterwagons auf LWKs und Karren laden, um das im Hafen wartende Schiff zu laden. Ein großer Teil der von den langen Zugfahrt geschlauchten Expeditionsteilnehmer wartet ungeduldig darauf, sich die Füße zu verteten.

    Träge rollt der Sonderzug der Miskatonic University seinem Ziel, dem Hafen von San Francisco, entgegen. Die Teilnehmer der Expedition befinden sich fast alle in ihren Schlafwagen und versuchen die seltsamen Ereignisse des letzten Tages zu verdrängen. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Geologenteams war nach letzter Nacht bewusstlos aufgefunden worden. Seitdem lag er in einem verstörenden Wachkoma, dass den Ärzten Rätsel aufgab und den gemeinen Mann in Schrecken versetzte. Selbst außergewöhnliche Menschen wie Johanna van Warmelo sind ratlos, was den Zustand des Patienten angeht. Der Leiter des Expeditionsteams hat in einem Telegramm Anweisungen erhalten, die Reise nach Südamerika fortzusetzen und dem Vorfall keine Beachtung mehr zu widmen. Trotzdem war Dave Gibbons nervös - wie sollte er nur einen solch rätselhaften sowie ganz und gar unlogischen, irgendwie falschen Zwischenfall ignorieren...


    Ein junger Lieutenant der Army Expedition Force lag wach in seinem Abteil, starrte an die Decke und ging im Kopf zum wiederholten Male die Teilnehmerliste der Expedition durch. Er kam zu dem Schluss, ein wichtiges Detail in der Affäre übersehen zu haben.

    Büro des Sheriffs

    Quote

    SL: Den aufgebrachten Sheriff beschwichtigen und Informationen gewinnen.
    Eigenschaftprobe "Charimsa" 65%

    Erfolg 1-7, Mäßiger Erfolg 8-65, Misserfolg: 66-99

    Wert:64 - Mäßiger Erfolg, Qualität = 65%-64% = +1%


    Der Sheriff starrt den Baron immer noch bösartig an, doch seine Miene ist weniger versteinert als noch vor einem Moment.
    "Wir stehen hier alle etwas unter Stress... verzeihen Sie mir mein harsches Auftreten, aber ich kann mich nicht korumpieren lassen als öffentliche Person. Diese Zwischenfälle..." murmelt der Sheriff unsicher und abschließen, plötzlich ziemlich müde wirkend. "Ich habe Ihnen schon zu viel erzählt! Ihre Expedition darf weiter reisen. Dies ist unser Problem. Ihr Mann wird mit einem Krankentransport zurück nach Arkham gebracht. Die sollen dort gute Neurologen haben..." Damit wendet sich der Sheriff zur Tür und weist den enttäuschten Baron hinaus. "Das lief ja wie am Schnürchen..." denkt sich Tevinter ironisch.


    Krankenwagon des Expeditionszuges, Bahnhof von Springfield, CO:


    Im Krankenwagon schüttelt Dr. Burke nur ungläubig den Kopf über die Frage von Frau van Warmelo. "Vodoo und Magie gibt's doch nur im Märchen" denkt sich der Doktor halb belustigt, halb verstört über die plötzliche Unsicherheit seiner besten Schwester. "Wir werden schon noch herausfinden, was unser Patient hat. Die Vernunft wird wie immer siegen."


    Abteil der Expedition Force:


    Die Gedanken von Jeremy Copperfield kreisen permanent um einen möglichen Attentäter, der die Mission sabotieren könnte...


    Quote

    SL: Paranoide Angst vor einem Attentäter, der Anschläge verübt, überwinden.
    Eigenschaftprobe "Stabilität" 60%

    Erfolg 1-6, Mäßiger Erfolg 7-60, Misserfolg: 61-99

    Wert:39 - Mäßiger Erfolg, Qualität = 60%-39% = +21% -> reduzierter psychischer Schaden 5*79% = 4.

    Quote

    Schadensmonitor

    Jeremy Copperfield: -4 Stabilität

    Hier nur Witze, die ihr besonders gut findet


    (Subtile und flache Witze erlaubt!)



    F: Was ist der Unterschied zwischen einem Mathematiker und einer großen Pizza?
    A: Eine große Pizza kann eine vierköpfige Familie ernähren!

    Johanna van Warmelo ist zurück bei ihrem Patienten im Schlafwagen der wissenschaftlichen Assistenten. Der Patient, ein junger Geologe namens John Dovell, liegt mit offenen, doch reglosen Augen in seiner Pritsche. Sein Körper ist schweißgebadet und doch eiskalt. Zur Wärmung ist er zugedeckt und mit wärmenden Wickeln um Arme und Beine versehen. Dr. Burke hat dem Patienten am Morgen Blut entnommen, das der ortsansässige Arzt in seiner Praxis eingehender untersuchen wollte. Doch es bestand wenig Hoffnung, dass er etwas finden würde. "Ich habe die selben Symptome schon ein dutzend mal gesehen..." sagte er, als er bei der Blutentnahme mit Dr. Burke fachsimpelte, "... doch bisher konnte ich noch keine geeignete Heilmethode finden." ergänzte der Arzt schulterzuckend. "Aber was löst die Symptome aus? Der Patient ist fast wie ein Schlafwandler - wach und doch weggetreten!" warf Dr. Burke ein. "Ich weiß nur, dass etwa die Hälfte der Patienten, die wir in den letzten sechs Monaten, seit dem der ganze Spuk angefangen hat, inzwischen wieder fit und munter auf den Beinen sind. Sie können sich bloß an nichts während ihres 'Komas', wenn ich es mal so nennen darf, passiert ist.", antwortete der Arzt... Er sprach von den fünfzehn anderen Wachschläfern, die es in Springfield und Umgebung seinen Informationen nach gegeben hatte. Schweigend folgte Johanna dem Gespräch der beiden Mediziner.


    Ort: Büro des Sheriffs, 11 Uhr morgens


    "Also was denken Sie sich eigentlich, wer Sie sind?" fragt der Sheriff den etwas verduzt dreinblickenden Baron Tevinter. "Was haben Sie, dass Sie denken, ich wäre damit bestechbar?" schnaubt er und baut sich bedrohlich vor dem Baron auf... "Mit Geld kommen Sie bei mir nicht weit!"


    Sparring Fights

    Spielregeln


    Die Spielidee ist simpel: Zwei fiktive Charaktere kämpfen in einem Duell um Leben und Tod. Dabei kann ein RPG-Regelwerk verwendet werden, muss aber nicht. Ob Regeln verwendet werden und wie realistisch der Kamp sein soll, hängt nur von den Duellanten (bzw. deren Usern) ab.


    So funktioniert's: Ein Forenuser erstellet einen Thread mit dem Titel '[Sparring Fight] - reatter fordert heraus! '. Als ersten Post beschreibt er seinen Kämpfer. Sollte ein anderer User interessiert am Duell sein, schreibt er eine Antwort in den erstellten Thread. Danach kann der Thread-Ersteller den Thread entsprechend umbenennen, z.B. in '[Sparring Fight - reatter vs. Doc Holiday]'.


    Derjenige, der die Herausforderung annimmt, hat die Wahl:


    • Er beschreibt, wie die Arena aussieht (Größe, Gegenstände, Grenzen...). Der Herausforderer beginnt dann mit seinem ersten Move.
    • Er verzichtet darauf, darf er seinen Kämpfer beschreiben und hat statt dem Herausforderer den ersten Schlag.

    Alle Beschreibungen sollten nur den eigenen Kämpfer betreffen und ergebnisoffen sein, d.h. Dinge wie


    Captain Future beschießt Lucky Luke mit seinem Laser und verdampft dadurch dessen Kopf. Captain Future wins!


    sind verboten!


    Besser wäre eine Formulierung wie


    Schneller als sein Schatten zieht Lucky Luke seinen Revolver und schießt drei Kugeln hintereinander in Richtung Captain Future.


    Als Antwort darauf könnte der Gegner schreiben:


    Cpt. Futures Schilde lassen die Bleigeschosse wirkungslos abprallen. Der Captain richtet seine Las-Gun auf Luke und drückt ab...


    So, ich denke das Prinzip ist klar - oder?



    Ort: Büro des Sheriffs, 11 Uhr morgens

    Das Büro des Sheriffs war schlicht und effizient eingerichtet: Ein Schreibtisch aus dunklem Pinienholz bildete das Zentrum des kleinen Raums. An der Ostseite hing eine Korkwand und ein Kalender, auf dem wichtige Termine des Sheriffs eingetragen waren. Eine niedrige Tür führte zu provisorischen Zellen, in denen ab und zu Betrunkene ihren Rausch ausschliefen oder auch mal ein Kleinkrimineller von Sheriff eingebuchtet wurde. Hier herrschte teilweise noch immer das Gesetz des Wilden Westens. Allerdings war der Sheriff kein rückständiger Mann. Neben der Poststelle war dies der einzige Raum in ganz Springfield, in dem ein Fernsprechapparat stand. Damit telefonierte der Sheriff gerade mit seinen Vorgesetzten aus der Landeshauptstadt. Nach dem Telefonat beginnt der Sheriff gerade einen ersten Bericht über das Geschehen am Bahnhof seines bisher so beschaulichen Ortes.


    "Immer wenn Fremde auftauchen, gibt's Ärger." Hätte nie gedacht, dass mein Vater so Recht damit hatte, dachte der Sheriff.


    Eine mechanische Uhr an der Wand schlug gerade elf Uhr morgens, als wie ausgemacht ein edel gekleideter Gentleman an der schweren, vergitterten Holztür des Büros anklopfte.


    "Das wird dieser englische Baron sein, der so beharrlich und nervig darauf bestand, mit mir zu reden" murmelte der Sheriff mehr zu seinem Schreibtisch als zu sich selbst, stand träge von seinem Stuhl auf und öffnete Cousland N. Tevinter die Tür...


    Ort: Springfield, CO, Erster Wagen des Sonderzuges - Das Abteil von Dave Gibbons, 14 Uhr mittag


    Das im Neu-Englischen Stil eingerichtete mobile Arbeitszimmer von Dave Gibbons platzte fast aus den Nähten. Neben Mr. Gephardt und ihm waren seine zwei Assistenten, die fünf Leiter der Wissenschaftsteams und der Kommandant der Expedition Force, Jeremy Copperfield anwesend, als gerade noch der leitende Arzt der Expedition, Dr. Burke und die leitende Krankenschwester, Johanna van Warmelo sich zusätzlich in das überfüllte Zimmer pressten.


    "Gut dass Sie jetzt da sind, Doctor! Was hat die Untersuchung des Patienten ergeben?" fragte Gibbons ungeduldig.


    "Ich konnte auch mit Hilfe des ortsansässigen Arztes keinerlei bekannte Gifte nachweisen. Ich weiß nicht, wer das Gerücht der Vergiftung in die Welt gesetzt hat... Der Patient ist bei guter Gesundheit - nun ja, sollte er eigentlich sein!" ergänzte Dr. Burke mit einigem Zögern. Rätselhafterweise waren alle Werte und Befunde des Patienten gut, bis auf seinen Zustand. Er lag einfach geistesabwesend, beinahe wie schlafend da und rührte nicht ein Haar.


    "Der Sheriff sagte, es hätte in der Umgebung schon mehrere Fälle solcher 'Vergiftungen' gegeben. Glauben Sie ihm nicht?" fragte einer der Wissenschaftler.


    Bevor eine Diskussion über die Glaubwürdigkeit des Sheriffs laut wurde, warf Gibbons ein: "Der Baron Tevinter ist gerade dabei, mit dem Sheriff über die Situation zu sprechen. In etwa einer Stunde wissen wir mehr über das, was der Sheriff zu wissen glaubt." Gibbons stand auf und blickte in die Runde. "Die Situation in der wir uns alle befinden ist seltsam. Offensichtlich ist die Gesundheit eines wissenschaftlichen Assistenten gefährdet. Trotzdem habe ich heute morgen mit Prof. Glass und anderen Verantwortlichen Telegramme geschrieben. Er insistiert, dass die Expedition möglichst bald in San Francisco in See sticht. Sobald der Sheriff den Papierkram erledigt hat, sichert er uns eine Weiterreise zu. Er meint, bisher konnte noch nie nachgewiesen werden, dass es einen Täter gibt. Selbst die Beamten der Bundepolizei haben mir vorhin zugesichert, dass die Spurensicherung abgeschlossen ist. Sie haben nichts gefunden und befinden sich bereits auf dem Rückweg. Die Angehörigen des Betroffenen werden verständigt. Wir sollten uns unsere Stimmung nicht vermiesen lassen. Die Expedition geht weiter!" versuchte Gibbons die Anwesenden zu beschwichtigen.

    Quote

    Was hat Tevinter vor mit dem Sheriff zu bespechen? Bestechung, Neugier oder etwas ganz anderes?


    Wird die Expedition bald weiter gehen, wie reagieren die Teilnehmer auf die plötzloche Nachricht, dass diese "Vergiftung" ignoriert wird?

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    Im letzen Post gab es Veränderungen, bitte erneut lesen!

    Der Sonderzug der Miskatonic-Univerity hat über Nacht die Great Plains des mittleren Westens vollständig hinter sich gelassen und ist im frühen Morgengrauen am Fuße der Rocky Mountains angekommen. Der Lokführer macht nach fast zwanzig Stunden Fahrt seine Verdiente Schlafpause. Über die Rockies würde der Zug noch einmal so lange brauchen, da hier der Zug gegen starke Gefälle ankämpfen und sich Serpentinen hochkämpfen musste, wenn noch kein Tunnel auf Teilstücken gebaut war. Hier im Westen war die Infrastruktur noch nicht so ausgebaut wie im Neu-Englischen...


    Dieser Zwischenstopp auf einer langen Reise, der nur dazu dient, dem Zugpersonal Ruhe zu verschaffen, Kohle und Wasser nach zu füllen und den ermatteten Expeditionsteilnehmern eine kleine Ruhepause zu gönnen, wäre nicht weiter in Erinnerung geblieben, wenn sich nicht schon am ersten Tag der Anreise etwas grässliches ereignet hätte.


    Dave Gibbons wurde in den frühen Morgenstunden des 5.April jäh durch lautes Klopfen geweckt.
    "Mr. Gibbons! Machen Sie auf!"
    Erschrocken blickte sich Dave nach der Abteilungstür um. Seine beiden Assistenten, die ebenfalls noch im Bett lage, sprangen zeitgleich auf und hasteten zur Tür. Als Dave zur Tür kam, erwartete ihn dort ein Mann in der Uniform eines Sheriffs. "Mr. Gibbons, es gab in diesem Zug einen Zwischenfall! Einer der Expeditionsteilnehmer entdeckte in seinem Schlafwaggon einen leblosen Körper."
    Gibbons raffte sich zusammen. Ein schaler Geschmack lag ihm auf der Zunge, und sein Gehör schien ihm auf einmal wie gedämpft. "Bitte was?" Er konnte sich kaum zurückhalten. "Gab es einen Mord?" Der Sheriff sah in entsetzt an, dann lachte er seltsam, "Nein, Mr. Gibbons, ich sagte leblos, damit meinte ich nicht tot!". Gibbons Schultern sackten unter der nachlassenden Spannung ein wenig zusammen, aber nicht genug, als dass es der Sheriff bemerkt hätte. Er fühlte, dass der Sheriff mehr wusste, als er sagte. "Was meinen Sie dann mit leblos?"
    "Nun ja, wir wissen es nicht genau. Heute morgen hat jemand einen zusasammengesackten Menschen in seinem Schlafwaggon liegen sehen. Er lag mitten auf dem Gang. Es scheint, als hätte ihm jemand ins Gesicht getreten, doch sonst zeigt er keine Verletzungen. Man versuchte ihn zu wecken, doch der Ohnmächtige zeigt keine Reaktion. Ihr eigener Expeditionsmediziner vermutet eine Vergiftung, doch konnte bisher auch nicht weiter helfen... Er meinte, die Vergiftung wäre kein Zufall..."
    Gibbons war sichtlich irritiert. "Was schlagen Sie vor?"
    Der Sheriff sagte: "Wir werden eine Untersuchung starten. Ihr Zug steht momentan auf dem Nebengleis unseres Bahnhofs... Wir warten auf die Bundespolizei. Ich muss ihnen sagen, es gab hier in der Gegend schon mehrere seltsame Fälle von Vergiftungen. Deshalb ergreifen wir jede Vorsichtsmaßnahme!"
    Damit wendet sich der Sheriff ab und läuft zum Bahnsteig. "Aber was ist mit der Expedition?" ruft Gibbons kraftlos hinter ihm her.


    In einem kalten Nordostwind schaukelt quietschend ein Bahnhofsschild mit der Aufschrift "Springfield, Colorado"...

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    Wie wachen eure Charaktere auf, was bekommen sie von dem ganzen Tumult mit? Schalten sie sich ein, wie reagieren sie?

    Da wir nun die ersten Proben im Spiel hatten, will ich dazu kurz ein paar Worte verlieren.


    • Proben werde ich immer dann machen, wenn ich denke, dass eventuell etwas von eueren Handlungen schief gehen kann.
    • Wenn die Probe ungünstig ausfällt (vor allem Misserfolge), dann verändere ich den Ausgang eurer Handlung entsprechend.
    • Solltet ihr einen langen Post (also eine Kette von Handlungen) geschrieben haben, könnte es sein, das danach Teile oder der ganze Rest des Posts durchgestrichen sind.
    • Ich schreibe zur Probe dazu, warum sie fällig ist, welche Chancen euer Charakter hat und welches Wurfergebnis ich erhalten habe. Danach lasse ich entweder euer Geschriebenes stehen (Erfolge), ändere ein wenig (Mäßige Erfolge) oder schreibe um (Misserfolge).
    • Wenn ich etwas neues einfüge, mache ich das kursiv und mit vorangestelltem "SL:" erkenntlich.

    Ich denke, das wars erst mal. Bei Fragen zu Proben und Spielregeln bitte Fragen hier fragen.

    reatters NSCs:


    Dave Gibbons, wissenschaftlicher Leiter der Expedition
    Dave Gibbons
    ist ein zierlicher, klein gewachsener Mann mit Halbglatze und weißem Haar. Er ist 58 Jahre alt und seit geraumer Zeit engster Vertrauter und rechte Hand von Prof. Glass, Leiter der Ethnologie und Völkerkunde an der Arkham University, welcher die Expedition nach Chile anberaumt hat. Dave Gibbons trägt oft eine Stoffhose mit passendem Jacket, in dem er permanent seinen wichtigsten Begleiter, eine teure silberne Taschenuhr, die er von seinem Mentor erbte, transportiert. Pünktlichkeit und Ordnung stehen für ihn als Wissenschaftler an oberster Stelle. Er ist sehr direkt und verbirgt sein Wohlwollen oder Missfallen niemanden gegenüber, auch nicht den Reichen und Mächtigen. Vielleicht verdankt er dieser Offenheit, dass er mit seinem Organisationstalent nur auf einer mittelstädtischen Univeristät wie der von Arkham gelandet ist. Andere Männer mit ähnlichen Qualitäten organisieren für ihre politischen Führer die nächsten Kriege, doch Dave ist recht bescheiden und meint, nur einem Ziel verpflichtet zu sein: Der Suche nach mehr Wissen.


    Mr. James Gephardt, Agent der US-Regierung


    Verzogen und verwöhnt in der Hauptstadt Washington aufgewachsen, lernte Gephardt schnell, was im Leben zählt: Geld. Sein Vater, ein Berufsparlamentarier und Machtmensch lehrte ihm seine eigenen Glaubenssätze - Das Gesetz des Stärkeren, das Gesetz des Unnachgiebigen und das Gesetz des Geldes. Nach einem Studium der Politikwissenschaften folgte ein rascher Aufstieg in der Administration der Regierung. Mit nur 32 Jahren ist Gephardt nun beauftragt, den Einsatz erheblicher Geldmittel für eine anscheinend nur wenig profitversprechende Südamerika-Expedition einer mittelgroßen Universität aus Neu-England zu überwachen. Erfolgsverwöhnt wie er bisher war, ist diese Aufgabe für ihn eher Strafe denn Chance zur Bewährung seiner Fähigkeiten. Durch seine Schreibtisch-Tätigkeit und seinen Appetit hat Gephardt ein stattliches Gewicht und beachtliche Körperfülle erlangt. Nichtsdestotrotz sollte man den schnurbärtigen Hünen nicht unterschätzen, Gerüchten zu Folge war er während seiner freiwilligen Dienstzeit bei der Marine (sein Vater: Das Militär ist charakterbildend für einen jeden jungen Menschen!) einer der Jahrgangsbesten. Zudem ist er leidenschaftlicher Hobbyschütze mit dem Revolver.


    Quote

    Falls ihr NSCs anlegen wollt, folgt meinen obigen Beispielen. Kurzer Lebenslauf, was motiviert den Charakter oder warum ist er jetzt da, wo er ist (Mitglied der Expedition)?


    Editiert bitte bei Hinzufügen weiterer NSCs nur euren Original-Beitrag, damit es für jeden Spieler einen Sammelbeitrag mit allen seinen NSCs gibt!

    Quote

    Organisatorisches:

    • Ich werde einen weiteren Thread ins Leben rufen, in dem ich kurze Infos zu meinen Nicht-Spieler-Charakteren (NSCs) sammle. So könnt ihr diese Infos in eure Beschreibung mit einbauen.
    • Fühlt euch frei, bestehende NSCs in kurzen Dialogen zu verwenden. Übertreibt es aber nicht und erzeugt keine unrealistischen Situationen. Verzerrt nicht das Bild des NSCs, das der Autor versucht, mit dem NSC zu erzeugen.
    • Falls ihr NSCs intensiver nutzen woll, setzt euch mit dem Ersteller des NSCs in Verbindung.
    • Wenn ihr es euch zutraut, erschafft auch einen oder zwei NSCs. Legt aber eine kurze Beschreibung an, wie ich es tue!

    Inhaltliches:

    • Dave Gibbons ist kein Professor, sondern nur wissenschaftlicher Leiter der Expedition (siehe [NSCs])!
    • Um weitere Inkonsistenzen zu vermeiden: USAF = United States Air Force. Die Expedition wird von der US Army Expedition Force begleitet. Wenn ihr das Abkürzen wollt, schreibt eben USAEF. Oder schreibt halt aus, wir haben hier die Zeit.

    Es ist später Abend, die Sonne ist vor einiger Zeit schon hinter den flach auslaufenden Hügeln Neu-Englands verschwunden. Langsam gehen die Hügel in die sich weit ausbreitenden Great Plains des mittleren Westens über. Die Bahnstrecke verläuft hier gerade durch einen dicht bewachsenen Wald. Es ist leicht neblig und recht kühl für diese Jahreszeit, fast frostig.


    Im von einer Gasleuchte erhellten Arbeitswagon der Expeditionsleitung sitzt Dave Gibbons, Rechte Hand von Prof. Glass, an seinem Schreibtisch und schreibt mit akribischer Ordnung in ein kleines, ledernes Buch:

    Tagebuch von Dave Gibbons, 4. April 1911:

    Vor einigen Stunden hat sich der Sonderzug endlich in Bewegung gesetzt, morgen abend erreichen wir die Westküste. In San Francisco erwartet uns dass Forschungsdampfschiff "Respectable", das uns dann entlang der südamerikanischen Küste bis nach Süd-Chilve bringen wird. Mr. Gephardt ist mir schon jetzt ein Klotz am Bein, es wäre ein Segen für die Wissenschaft, wenn mehr Mäzen wie Baron Tevinter Forschungsexpeditionen mitfinanzieren würden. Dann wäre die University nicht so sehr von Geldern der Regierung und dem Militär abhängig. Mehr als an politischen Einfluss sind die gar nicht interessiert, und wenn morgen der Stein der Weisen gefunden würde, würden diese Politiker nur darüber nachdenken, wie man damit seine politischen Feinde diffamieren könnte...
    Nun ja, man muss im hier und jetzt leben und das beste aus der Situation machen. Immerhin konnten Prof. Glass und ich Mr. Gephardt davon überzeugen, nur ein minimales Kontingent an Soldaten mit auf die Reise zu nehmen. Diese Burschen sind nur Mitesser und ein Ballast am Bein. Immerhin sind es nur 25, inklusive dieses unauffälligen Typen, der den Zug anführt. Wenigstens ist der anscheinend kein Streithahn wie sein Vater, wenn man den Gerüchten, welche die Soldaten erzählen, glauben schenken darf.


    Gibbon legt seinen Füllfederhalter beiseit, streckt sich und gähnt. Er greift in die Innentasche seinen Jackets und holt seine Uhr hervor. Die fein verarbeiteten Zeiger aus Silber zeigen 11:40 Uhr an.


    Im Abteil nebenan entledigt sich der Regierungsagent Mr. Gephardt seines Anzugs und bereitet sein Federbett vor die Nachtruhe vor. Es hat halt seine Vorteile, ein hohes Tier in der Regierung zu sein. Hmm, leider nicht hoch genug, um durch einen Schreibtischjob dieser Drecksmission zu entgehen! Gephardt schüttelt den Kopf. Nur eine Routineaufgabe, ein paar Eingeborenendörfer umsiedeln für die Bahnstrecke ins Landesinnere, zu den Diamantminen, diesem Spinner von Missionar erlauben, die Wilden von den Vorzügen des Christentums zu überzeugen... Tststs..
    Schon als kleiner Junge hat sein Vater, damals Elderman im Parlament, eingebläut, keinen religiösen Unsinn zu glauben, egal ob er von Pastoren, jüdischen Rabbis oder muslimischen Immamen vorgetragen wird. Geld regiert die Welt, sagte sein Vater damals. Wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Zukunft! Das sollte auch dieser Pastor merken, der jetzt dritte Klasse reist, denkt sich Gephardt, dreht seine Gaslampe am Gashahn aus und lässt sich schwer in die Daunen fallen, bevor er mit lautem Schnarchen im Land der Träume angekommen ist...



    Quote

    Was passiert in den anderen Abteilen/Betten des durch die Nacht rauschenden Zuges?


    • Nach einem eigenen Post sollten wenigsten ein anderer Spieler/der SL schreiben, bevor man selbst erneut schreibt.
    • Keine inhaltlichen Veränderungen mehr an eigenen Posts, wenn schon andere Spieler danach gepostet haben! (Verwendet doch die Vorschau)
    • Wenn mindestens die Hälfte der aktiven Spieler zu einer Situation etwas geschrieben hat, warte ich als SL noch 24h, dann schreibe ich weiter. Der passive Charakter wird wenn nötig von mir als SL "ferngesteuert", bleibt wenn möglich aber passiv.
    • Kämpfe werden noch ein Problem, außer Virsacer gibt mir Rechte, eure Posts zu editieren/ wir kämpfen im Chat und ich übertrage später den Kampf in Prosa fürs Board.
    • Kämpfe werden von mir in editierender Weise geregelt.
    • Benutzt Überschriften, um ein wenig Struktur in die Erzählung zu bekommen. So könnte zum Beispiel der Ort der Handlung als Überschrift gewählt werden.
    • Vermeidet das zu intensive Benutzen anderer (Spieler-)Charaktere! Beschränkt euch auf die Beschreibung eures Charakters. Schreibt in 3. Person Singular, verwendet für Dialoge Anführungszeichen und eine Schriftfarbe. Verwendet kursive Schrift für Gedanken oder besondere Tonlage des Charakters.
    • Verwendet Courier New als Schriftart!
    • Schreibt mindestens fünf einigermaßen lange Sätze, vermeidet aber seitenlange Beschreibungen! Gebt anderen Spielern auch Zeit, etwas zur Situation zu schreiben!

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    Beispiel: (Spielercharakter ist Cousland Tevinter)


    Cousland Tevinter wendete sich dem in ein viel zu enges Sakko gezwängten, korpulenten Regierungsagenten Mr. James Gephardt zu, der ihn misstrauisch anstarrte. Die Augen des Barons funkelten zornig.
    "Welches meiner Gepäckstücke hat ihre sogenannte Gepäckkontrolle, wenn man dieses Durchwühlen meiner Privatsachen so nennen darf..." setzte Cousland an, "... denn nicht bestanden?" Dieser Idiot will mich vor der gesamten Truppe bloßstellen! Dem werde ich zeigen, dass sich ein Baron von niemandem so provozieren lässt! Ungerührt beginnt Mr. Gephardt seine Antwort... [HIER SCHREIBT DER SPIELER DES CHARAKTERS WEITER (SPIELLEITER)]

    • Vermeidet wenn möglich Überleitungen zu einem speziellen Spieler, wie im obigen Beispiel. Ausnahmen sind Dialoge zwischen zwei Charakteren und Kämpfe.


    to be continued...